Das Jahr 2025 war für die Stiftung ereignisreich und geprägt von KI-Themen, denn die Künstliche Intelligenz ist wichtig, um die Arzneimittelsicherheit nicht nur auf dem hohen Level in Deutschland zu halten, sondern birgt auch die Chance die Sicherheit rund um das Arzneimittel zu fördern, sei es seine Qualität, seine Lieferfähigkeit, seine Einnahme nach richtiger und natürlich auch die Fort- und Neuentwicklung von Arzneimitteln.
In den Vorträgen, die wir zusammen mit dem Frankfurter House-of-Pharma veranstalten, stand dieses Jahr die KI im Vordergrund, und zwar in den Themen zur KI-Anwendung in der Onkologie, KI und neue Therapiestrategien und KI in der forschenden Arzneimittelindustrie. Bei den Münchener Arzneimittelgesprächen wurde der Einsatz der KI beim Management der Diabetes diskutiert und die Bedeutung des Einsatzes der KI bei der Beratung in der Apotheke thematisiert. Beide Formate haben sich bewährt, um Gehör bei anderen Medien, in der Apothekerschaft und der Öffentlichkeit zu finden. So werden wir im nächsten Jahr weitermachen. Dabei wird die KI auch wieder eine Rolle spielen.
Die Stiftung möchte sich allerdings fürderhin auch durch Statements Gehör verschaffen. Wir glauben, dass eine verpflichtende Weiterbildung der Apotheker vorangetrieben werden muss, ebenso wie die elektronische Patientenakte. Beide Statements können Sie in der Pharmazeutischen Zeitung und der Deutschen Apotheker-Zeitung nachlesen. Unsere Meinungsäußerung zur Weiterbildung, die wir zusammen mit der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft publiziert haben, hat eine Diskussion in der ABDA angestoßen, was uns sehr freut.
Auch dieses Jahr haben wir hervorragende Medienberichte im Rahmen des Ulrich-Schwabe-Preises ausgezeichnet. Zwei Arzneimittel standen im Mittelpunkt, das wesentlich zu häufig verordnete L-Thyroxin und der falsche Gebrauch von Misoprostol (siehe unsere Berichterstattung). Wir freuen uns schon heute auf die Beiträge, die im nächsten Jahr eingereicht werden. Die Einreichungsfrist endet am 6. September 2026 und die Verleihung wird am 23.10.2026 im Münchner Presseclub sein.
Viele unserer Newsletterleser wissen, dass wir auch wissenschaftliche Projekte unterstützen, so zum Beispiel die Stabilitätsuntersuchungen von applikationsfertigen Lösungen monoklonaler Antikörper. Wir sind stolz darauf, dass unsere Publikation ein „Top-viewed Article“ im Archiv der Pharmazie gewesen ist. Das zeigt, dass wir den Finger in die richtige Wunde gelegt haben. Lösungen von Biologika sollten nicht unkritisch durch Deutschland gefahren werden, nur weil eine Herstellung an einem zentralen Ort billiger ist.
Das war das Jahr 2025. Wir bedanken uns bei allen treuen Lesern unserer Newsletter und bei den aktiven und passiven Teilnehmern unserer virtuellen und präsenten Veranstaltungen. Bleiben Sie uns auch im Jahr 2026 gewogen, gerne auch mit einer Spende.
Wir melden uns in Kürze mit dem Programm für das nächste Jahr!
Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe Dr. Franz Stadler
Vorsitzende des Stiftungsbeirates Stifter
